Interdisziplinäres Zentrum für Peritonealkarzinose bei gynäkologischen Tumoren

Eine Metastasierung in das Bauchfell (Peritonealkarzinose) ist eine der häufigsten Ausbreitungsformen fortgeschrittener Tumoren der Eierstöcke und Eileiter. Die Behandlung stützt sich in der Regel auf zwei wesentliche Therapiebausteine: eine systemische Chemo- und Immuntherapie sowie eine möglichst vollständige operative Entfernung der Tumorherde.

Im Interdisziplinären Zentrum für Peritonealkarzinose bei gynäkologischen Tumoren arbeiten die Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie sowie die Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln eng zusammen.

Unser gemeinsames Ziel ist es, Patientinnen mit Peritonealkarzinose durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, höchste medizinische Expertise und eine individuelle Betreuung die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.

Termin und Kontakt

Terminvereinbarungen

Telefon +49 221 478-87550
Telefax +49 221 478-6729
E-Mail gynkrebszentrum-frauenheilkunde@uk-koeln.de

Über das Patientenportal der Uniklinik Köln können Sie Ihren Termin bequem und unkompliziert online buchen – jederzeit und von zu Hause aus.

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Team Gynäkologie

Univ.-Prof. Dr.--Taran-Florin-Andrei
Univ.-Prof. Dr. Florin-Andrei Taran

Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie
Leitung des Gynäkologischen Krebszentrums

Priv.-Doz. Dr.--Domröse-Christian
Priv.-Doz. Dr. Christian Domröse

Leitender Oberarzt

Priv.-Doz. Dr.--Pilch-Henryk
Priv.-Doz. Dr. Henryk Pilch

Oberarzt

Dr.--Nicklas-Grna-Anne
Dr. Anne Nicklas-Grna

Personaloberärztin

Pelvic Care Nurses

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Sarah Ehlebracht

Gesundheits- und Krankenpflegerin

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Magdalena Galowy

B.A. Gesundheitspsychologie und Pflege, Gesundheits- und Krankenpflegerin

-Irle-Lena
Lena Irle

Gesundheits- und Krankenpflegerin

Team Viszeralchirurgie

Univ.-Prof. Dr.--Bruns-Christiane J.
Univ.-Prof. Dr. Christiane J. Bruns, FEBS, FACS (Hon.)

Direktorin der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie

Dr.--Buchner-Denise
Dr. Denise Buchner

Bereichsleiterin Peritonealkarzinose (Bauchfellkrebs)

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Dr. Marielle Junkersdorf

Stellvertretende Bereichsleiterin Peritonealkarzinose (Bauchfellkrebs)

Weiterführende Informationen und FAQ

Wie ist das Behandlungskonzept aufgebaut?

Die Behandlung erfolgt nach einem individuell abgestimmten, interdisziplinären Therapiekonzept. Im Mittelpunkt steht die möglichst vollständige operative Entfernung aller sichtbaren Tumorherde (zytoreduktive Chirurgie). Ergänzend kann – je nach individueller Erkrankungssituation – eine hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) durchgeführt werden.

Studien zeigen, dass diese Kombination aus möglichst vollständiger Tumorentfernung und HIPEC bei ausgewählten Patientinnen das Risiko eines erneuten Tumorwachstums im Bauchraum senken und das Überleben verlängern kann.

Was ist eine HIPEC?

Die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) erfolgt während der Operation.

Nachdem alle sichtbaren Tumorherde entfernt wurden, wird der Bauchraum für einen festgelegten Zeitraum mit einer auf 41–42 °C erwärmten Chemotherapielösung gespült. Durch die lokale Anwendung kann eine hohe Wirkstoffkonzentration direkt im Bauchraum erreicht werden, während die Belastung des übrigen Körpers möglichst gering bleibt.

Wie erfolgt die interdisziplinäre Versorgung?

Die Behandlung erfolgt durch ein erfahrenes Team aus gynäkologischen Onkologinnen und Onkologen sowie Viszeralchirurginnen und Viszeralchirurgen. Jede Patientin wird im interdisziplinären Tumorboard individuell besprochen. Die Operation wird – sofern medizinisch erforderlich – gemeinsam von Spezialistinnen und Spezialisten beider Fachbereiche durchgeführt.

Unsere Patientinnen profitieren von:

  • standardisierten, leitliniengerechten Behandlungskonzepten
  • enger Betreuung vor, während und nach der Operation
  • strukturierter Nachsorge in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzten
Welche Rolle spielt Wissenschaft und Innovation?

Als universitäres Zentrum verbinden wir eine moderne Patientenversorgung mit wissenschaftlicher Forschung.

Unsere Behandlung orientiert sich an den aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien sowie an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, unter anderem aus den Studien OVHIPEC und CHIPOR. Darüber hinaus beteiligen wir uns aktiv an klinischen Studien und Qualitätssicherungsregistern, um die Behandlung von Patientinnen kontinuierlich weiterzuentwickeln und innovative Therapiekonzepte nach aktuellem Stand der Wissenschaft anzubieten.